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Zwei Highlights in zwei Wochen: Leuchtturm der Digitalwirtschaft und Top-Innovator 2020

Bild links: v.l.: Hauke Lamb mit Minister Dr. Buchholz, Torben Weber und DiWiSH-Projektleiter Johannes Ripken
Bild rechts: TOP 100-Auszeichnung für TRASER Software (Fotos: Timo Wilke)

Auf der DiWiSH-Ministertour besuchte der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz TRASER Software als einen von insgesamt fünf „Leuchttürmen der Digitalwirtschaft“ im Land. Nur eine Woche später folgte die Auszeichnung als Top-Innovator. Anlässlich dieser beiden kurz aufeinanderfolgenden Highlights unserer jungen Firmengeschichte verraten Hauke Lamb und Torben Weber (Geschäftsführung TRASER Software), wie es ist, wenn ein Minister zu Gast ist und was es für TRASER bedeutet Top-Innovator zu sein.

Wie ist es, wenn der Wirtschaftsminister zu Besuch kommt?

Torben Weber: Ein besonderes Ereignis! Dass der Wirtschaftsminister des Landes eines Tages bei uns auf der Matte steht und uns als einen „Leuchtturm der Digitalwirtschaft“ besucht – damit hätten wir bei unserer Gründung nie gerechnet. Dazu muss man wissen: 2014 sind wir mit acht Gründern, vielen Ideen und einem leeren Bankkonto in einem kleinen Büroraum gestartet. Damals war TRASER Software noch eine Idee. Heute sind wir über 60 Leute im Team, bundesweit und international unterwegs und versorgen mehr als 4.000 Anwender mit unseren Lösungen für den Land- und Baumaschinenhandel. Für uns war der Besuch eine tolle Anerkennung. Außerdem hat ein guter Austausch stattgefunden, in dem es sowohl um Meilen- als auch um Stolpersteine ging.

Hauke Lamb: Eine Station der Ministertour sein zu dürfen, war in jedem Fall ein absolutes Highlight. Wir konnten zeigen, was wir mit unserer Arbeit bewegen und mitteilen, was uns heute bewegt und bis hierhin bewegt hat. Wenn der Minister zu Besuch kommt und unserem Unternehmen seine ganze Aufmerksamkeit widmet, ist das enorm wertschätzend und natürlich auch aufregend.

Was hat euch der Ministerbesuch als Unternehmen gebracht?

Torben Weber: Wertschätzung, Motivation und einen tollen Anlass, mit etwas Abstand auf unsere rasante Firmengeschichte zu schauen.

Hauke Lamb: Ganz genau, und die TRASER Story ist und bleibt eine Teamleistung. Aber auch der eindringliche Appell von Minister Dr. Buchholz auf das Erreichte stolz sein zu dürfen und selbstbewusst davon zu berichten, ist angekommen.

„Wir brauchen im Land unternehmerisch mutige Leute, die gründen
– so wie TRASER Software. Es gibt nichts Schöneres als mit der eigenen Idee
erfolgreich zu sein! Ihr seid ein sensationelles Beispiel dafür, wie das funktionieren kann.
Nach sechs Jahren ein Unternehmen so groß zu machen, das ist eine Leistung!“
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei TRASER Software am 11. Juni 2020

Dann lasst uns doch gleich von eurem nächsten Erfolg sprechen: Eine Woche nach dem Ministerbesuch wurde TRASER Software vom Innovationswettbewerb TOP 100 ausgezeichnet. Damit zählt ihr zu den Top-Innovatoren 2020 des deutschen Mittelstands und erhaltet ein wissenschaftlich geprüftes Qualitätssiegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittlichen Innovationserfolg.

Torben Weber: Wir sind ein Softwarehaus. Da muss man vorwärtsgerichtet denken und handeln und auch der ständige Drang nach Optimierung liegt in der Natur der Sache. Genau deshalb ist es für uns wichtig, uns selbst auf den Prüfstand zu stellen. Ein Wettbewerb heißt, sich zu messen und gegen die Besten anzutreten. Wie innovativ sind wir wirklich?
Wenn es dann gelingt, eine unabhängige Experten-Jury zu überzeugen und internationalen Prüfkriterien Stand zu halten, ist das wirklich eine Auszeichnung. Die Auszeichnung zeigt uns, dass wir überwiegend auf der richtigen Spur sind. Aber auch hier gilt es, am Ball zu bleiben und dabei müssen wir auch immer wieder nachlegen und nachjustieren.

Hauke Lamb: Wir sind gerade tatsächlich gut in Fahrt. Aber wie Torben schon sagt: Weil wir Mannschaftssportler sind, ruhen wir uns lieber nicht darauf aus, sondern nutzen die Erfolge lieber als Ansporn. Unsere sportliche Disziplin ist dabei die Digitalisierung der Branche mit dem Ziel, eine Arbeitswelt zu schaffen, die wieder mehr Platz schafft für die wesentlichen Geschäftstätigkeiten. Und ja, es läuft gut, aber die Entwicklung geht weiter!

Welche Innovationen entwickelt ihr gerade?

Hauke Lamb: Produktseitig gibt es mehrere Innovationsthemen, die wir bespielen und die wir im Dialog mit unseren Kunden und teilweise auch im Verbund mit Partnern voranbringen. Dazu gehören zum Beispiel die digitale Werkstatt mit der HoloLens, der digitale Maschinenzwilling und die Blockchain und natürlich die stetige Weiterentwicklung unserer ERP-Lösung, unseres Gebrauchtmaschinentools MaschinenParkOnline und unserer Apps.

Torben Weber: Unsere agile und innovative Arbeitsweise versuchen wir dabei auch bestmöglich in unsere Organisationsstruktur und -kultur zu übersetzen. Bestandteile dessen sind beispielsweise totale Zahlentransparenz im Team, neue Meetingformate oder auch ein komplett überarbeitetes Support-Konzept für unsere Kunden. Zudem veranstalten wir die Branchenforen LandTechnikDigital und BauTechnikDigital und sorgen damit für analoge Plattformen, die Austausch, Inspiration, Impulse und Kooperation fördern. Bei alledem profitieren wir zum Glück auch heute noch von unserer Start-up-Mentalität und der Lust, Neues zu wagen!

Vielen Dank für das Gespräch!

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