GVS Agrar

Vom individualisierten ERP zur zukunftsfähigen Branchenlösung

Die GVS Agrar AG ist Teil der GVS Agrar Gruppe, zu der neben der Agrar Landtechnik AG insgesamt neun Tochtergesellschaften gehören. Mit rund 500 Mitarbeiter*innen in der Schweiz und in Frankreich sowie einem schweizweiten Händlernetz mit 270 Vertriebspartnern ist Kundennähe hier keine Floskel, sondern gelebter Alltag. Als Generalimporteur renommierter Marken wie Fendt, Massey Ferguson und Valtra trägt GVS eine besondere Verantwortung im Landmaschinenhandel. Prozesse müssen standortübergreifend funktionieren, Servicefälle schnell abgewickelt werden und der Überblick über Maschinen, Ersatzteile und Historien jederzeit gewährleistet sein. In dem anspruchsvollen Feld des Landmaschinenhandels wurde das bisherige ERP-System zunehmend zum Bremsfaktor.
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Vom individualisierten ERP zur zukunftsfähigen Branchenlösung

"Unser Feld ist Zukunft – und das muss sich auch in unserer Systemlandschaft widerspiegeln."

Sina Angst
Projektleiterin ERP, GVS Agrar AG

Die Ausgangslage

Ein System, das mit jedem Update unsicherer wurde

Über Jahre arbeitete GVS Agrar mit einem stark individualisierten ERP-System eines kleinen Schweizer Anbieters. Eine Lösung, die immer weiter individualisiert wurde. Für jede Sparte, jede Besonderheit, jede Ausnahme. Was zunächst flexibel wirkte, wurde mit der Zeit zur Belastung.
„Unsere bisherige Softwarelösung ging nicht mit der Zukunft. Einzelne Individualisierungen fielen uns immer wieder auf die Füße.“
Das Problem? Updates mussten vorbereitet werden wie eigene Projekte. Mit jeder Anpassung wuchs die Unsicherheit. Und jede Unsicherheit machte das System instabiler. Updates wurden zum Risiko. Individuelles Know-how ging mit Personalwechsel verloren. Was war Standard, was hingegen Sonderlösung? Und neue Technologien? Fehl am Platz.
Besonders im Landmaschinenhandel fehlten branchenspezifische Funktionen. Serviceaufträge ließen sich nicht sauber an Maschinen anbinden, Werkstattprozesse waren nur eingeschränkt abbildbar, Historien mussten mühsam zusammengesucht werden.
„Wenn wir wachsen und zukunftsfähig bleiben wollen, brauchen wir ein System, das sich mit uns weiterentwickelt. Wir haben gemerkt: So können wir nicht weiterarbeiten.“
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Pain Points im Überblick

Was waren die Kernprobleme?

Gewachsene ERP-Strukturen bremsen das Geschäft

Ein über Jahre stark individualisiertes System schafft Komplexität statt Effizienz und wird zunehmend zum Hindernis für weiteres Wachstum.

Jedes Update wird zum Risiko

Wenn Anpassungen zu tief im System verankert sind, werden Updates aufwendig, teuer und schwer kalkulierbar.

Wissen steckt in Köpfen statt im System

Verlassen erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen, gehen oft auch entscheidende Prozess- und Systemkenntnisse verloren.

Alte Technologie limitiert neue Möglichkeiten

Moderne Anforderungen wie Skalierbarkeit, Innovation und Zukunftstechnologien lassen sich mit veralteten Systemen nur schwer realisieren.

Branchenspezifische Prozesse sind nur unzureichend abgebildet

Service, Werkstatt und Maschinenhistorie benötigen spezialisierte Funktionen, die Standardlösungen oft nicht in der nötigen Tiefe liefern.

Fehlende Transparenz kostet Zeit im Service

Wenn relevante Informationen nicht zentral verfügbar sind, steigen Suchaufwand, Abstimmungsbedarf und Reaktionszeiten.

Zu viele manuelle Schritte im Tagesgeschäft

Insellösungen, Excel-Listen und Medienbrüche machen Prozesse unnötig langsam und fehleranfällig.

Komplexe Schnittstellen erhöhen die Anfälligkeit

Je stärker Systeme miteinander verzahnt sind, desto wichtiger sind stabile Integrationen und eine belastbare technische Basis.

Hohe Komplexität erschwert die Einarbeitung

Unklare Sonderlogiken und wenig intuitive Abläufe verlängern die Einarbeitung und erhöhen die Fehlerquote.

Die Entscheidung und Einführung

Für GVS Agrar waren drei Faktoren ausschlaggebend:

  • 1. Branchenspezifische ERP-Lösung und Know-How

    Serviceaufträge, Maschinenhistorien auf Seriennummern-Ebene, Vermietung, Gebrauchtmaschinenplattform, etc. – Funktionen, die exakt auf den Landmaschinenhandel zugeschnitten sind.

  • 2. Technologische Zukunftssicherheit

    Mit der Einführung von TRASER DMS 365 auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central wollte GVS Agrar langfristig sicherstellen, technologisch Schritt zu halten – insbesondere mit Blick auf Weiterentwicklung, Cloud-Updates und neue Technologien wie KI.

  • 3. Zusammenarbeit auf Augenhöhe

    „Was wir extrem schätzen, ist die transparente Kommunikation und die Erreichbarkeit unserer Ansprechpartner*innen. Wir sprechen auf Augenhöhe. Das macht in solchen Projekten einen riesigen Unterschied.“

  • Branchennah, zukunftssicher, partnerschaftlich. Lassen Sie uns gemeinsam durchstarten

    Die Entscheidung und Einführung

    Branchenspezifisch, zukunftssicher, partnerschaftlich

    Die Migration war der entscheidende Moment. Viele Schnittstellen, Webshop, Logistikpartner, Hersteller, mussten ab Minute eins funktionieren. Und das taten sie.
    „Es war ein erstaunlich ruhiger Go-live. Und das war nur möglich, weil Vorbereitung, Tests und Abstimmung zwischen beiden Teams wirklich Hand in Hand liefen.“
    Was für GVS Agrar den Unterschied gemacht hat, war nicht nur die Software, sondern die Art der Zusammenarbeit.

    Von Beginn an wurde offen diskutiert, Prozesse hinterfragt und gemeinsam priorisiert. Herausforderungen wurden lösungsorientiert angegangen. Gerade in einer komplexen Systemlandschaft mit vielen Schnittstellen ist es entscheidend, einen Partner zu haben, der nicht nur implementiert, sondern mitdenkt.

    „Wir konnten Themen offen ansprechen – auch wenn es mal schwierig wurde. Das schafft Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen braucht es in einem ERP-Projekt.“

    Sina Angst
    Projektleiterin ERP, GVS Agrar AG

    Ergebnis und Fazit

    Echte Service-Transparenz und spürbare Entlastung

    Vor der Migration bedeutete ein Servicefall vor allem eins: Informationen zusammensuchen, Rückfragen klären, Historien prüfen.
    Welche Arbeiten wurden bei dieser Maschine schon gemacht? Welche Teile wurden verbaut? Gab es Garantieansprüche?
    Heute ist jeder Serviceauftrag dank TRASER DMS 365 direkt an der Seriennummer hinterlegt. Ersatzteile, Arbeitszeiten, frühere Einsätze? Die Antworten darauf sind allesamt nachvollziehbar und sauber im System dokumentiert.
    Im Umkehrschluss ergaben sich dadurch weniger Rückfragen und schnellere Abstimmungen. Sowohl intern als auch extern. Alte Belege, Excel-Listen und verschiedene Systemansichten gehören nun der Vergangenheit an.
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    Ergebnis und Fazit

    Ruhe im Arbeitsalltag

    Technische Schnittstellen zum Webshop, zu Herstellern oder zum Logistikpartner laufen stabil. Gerade bei 500 Mitarbeiter*innen und mehreren Standorten macht das einen spürbaren Unterschied.

    Im Vermietungsbereich bringt TRASER Rental 365 spürbare Entlastung. Mietmaschinen lassen sich strukturiert verwalten, Verfügbarkeiten sind transparent, Abrechnungen nachvollziehbar. Prozesse, die zuvor parallel oder manuell organisiert wurden, laufen heute systemgestützt und einheitlich.

    Technisch ist ebenfalls Ruhe eingekehrt. Schnittstellen zum Webshop, zu Herstellern und Logistikpartnern arbeiten stabil. Performance-Probleme oder Tabellensperren gehören der Vergangenheit an.

    Das bedeutet: weniger Unterbrechungen, weniger Improvisation und mehr Konzentration auf das eigentliche Geschäft.

    MaschinenParkOnline (MPO) unterstützt zusätzlich bei der gruppenweiten Übersicht über Gebrauchtmaschinen. Vertrieb und Disposition greifen schneller auf Bestandsinformationen zu. Ganz ohne lange Abstimmungswege.

    In der Werkstatt steht mit TRASER Mobile Service 365 der nächste Schritt an. Serviceberichte direkt vor Ort erfassen, Zeiten unmittelbar buchen, keine doppelte Erfassung mehr im Büro. Durch einen digitalisierten Außendienst entsteht künftig zusätzliche Zeitersparnis.

    Ergebnis und Fazit

    Hohe Akzeptanz im Team

    Die moderne Oberfläche erleichtert die Einarbeitung neuer Mitarbeiter*innen. Gleichzeitig reduziert der bewusste Fokus auf Standardprozesse die Abhängigkeit von Einzelwissen. Und verhindert, dass sich erneut schwer wartbare Sonderlösungen aufbauen.
  • Für GVS Agrar zeigt sich heute ein eindeutiger Unterschied im Alltag:

    Signifikant stabilere Schnittstellen

    Keine Tabellensperren mehr

    Spürbar bessere Performance

    Moderne, intuitive Benutzeroberfläche

    Saubere Servicehistorien je Maschine

    Transparente Abbildung von Vermietung und Gebrauchtmaschinen

    Stimmiger Gesamtüberblick über alle Prozesse

  • Für GVS Agrar war TRASER Software nicht nur Lösungsanbieter, sondern Projektpartner. Ein Partner, der zuhört, mitdenkt und Verantwortung übernimmt – vom ersten Workshop bis zur Migration.

    „Und genau deshalb fühlt sich die Entscheidung richtig an. Nicht, weil alles spektakulär anders ist. Sondern weil TRASER Software die individuellen Bedürfnisse des Land- und Baumaschinenhandels wahrnimmt und wir den Fokus auf das Kerngeschäft legen können."

    Sina Angst
    Projektleiterin ERP, GVS Agrar AG

    Nutzen, was möglich ist!

    Sie möchten wissen, was TRASER Software für Sie möglich macht und welche Produktbausteine sich für Ihre Anforderungen am besten eignen? Dafür sind wir da!
    Nutzen Sie unsere Branchenexpertise und Projekterfahrung für eine unverbindliche Erstberatung und – wenn Sie mögen – für Ihren nächsten digitalen Schritt. Wir sind gerne für Sie da!